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TT-Analyse: Hygiene Austria-Skandal beschädigt das Image

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Serdar Sahin

Analyse

Von Serdar Sahin

Die Causa rund um den Maskenhersteller Hygiene Austria schadet dem Ansehen von Produkten „Made in Austria“. In der Sache wird zwar noch ermittelt und doch, wie das Unternehmen selbst gesteht, steht fest: Hygiene Austria hat teilweise in China eingekauft – die Kunden wussten aber nichts davon, sie glaubten heimische Ware zu kaufen. Geworben wurde und wird auf der Webseite immer noch damit, dass es sich um österreichische Produkte handelt. Prinzipiell gilt natürlich: Nur, weil etwas aus China kommt, muss es nicht von minderwertiger Qualität sein. Doch darum geht es hier nicht. Es geht um Täuschung des Konsumenten. Und nicht nur die Kunden trifft die Causa. Mitbewerber, die Qualität „Made in Austria“ anbieten, fühlen sich betrogen, heißt es aus der Branche.


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