AWS-Investitionsprämie: Landeck hat Förderprämien fleißig abgeholt

Beim Kauf eines Elektromobils winkt Unternehmern eine staatliche Investitionsprämie in der Höhe von 14 Prozent.
© Wenzel

Landeck – Die jüngste Zwischenbilanz zur AWS-Investitionsprämie (ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Bewältigung der Corona-Krise) fällt für den von extrem hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten Bezirk Landeck positiv aus: Die Unternehmer des Bezirks haben bisher 615 Anträge auf eine Investitionsprämie gestellt. Das entspricht 615 Projekten mit einem Investitionsvolumen von 343,8 Mio. Euro. Dazu fließen 25,9 Mio. Euro an AWS-Fördermitteln in den Bezirk.

Im Vergleich dazu lukriert der Bezirk Imst eine Fördersumme von 18,7 Mio. Euro bei einem Investitionsvolumen von 224,6 Mio. Euro. Tirolweit an letzter Stelle liegt Reutte mit 9,1 Mio. Euro an Fördermitteln bei einem Investitionspaket von 106 Mio. Euro. Spitzenreiter ist der Bezirk Schwaz, wo die Unternehmer bisher 44 Mio. Euro abgeholt haben. Das Investitionsvolumen liegt dort bei 543,9 Mio. Euro.

Die AWS (Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft) ist die Förderbank der Republik. Unterstützt werden Unternehmen aller Branchen und Größen. Die Förderhöhe liegt bei 7 Prozent der Investitionssumme. Den doppelten Fördersatz (14 Prozent) gibt es für Investitionen in die Digitalisierung inklusive Elektromobiliät, Ökologisierung und Gesundheitsprojekte.

Ziel des Programms ist ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen „zur Sicherung von Betriebsstätten, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit“, heißt es in den Richtlinien. Nicht gefördert werden klimaschädliche Investitionen – etwa Anlagen, die mit fossiler Energie betrieben werden. (hwe)

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