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Neue koalitionäre Töne: Was sich innerhalb der Koalition geändert hat

Die Grünen reagieren auf die zunehmende interne Kritik. Von Abschiebungen bis zur Parteienförderung – sie kritisieren den Koalitionspartner ÖVP nun öffentlich.

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Szenen der koalitionären Bindung von Kogler und Kurz: vom Kuschelkurs zum Konflikt.
© APA

Von Karin Leitner und Wolfgang Sablatnig

Wien – Monatelang waren Türkise und Grüne öffentlich eines Sinnes – pandemiebedingt. Schluss war mit der – von Grün-Anhängern kritisierten – Harmonie zu Gunsten der ÖVP, als in Österreich geborene minderjährige Mädchen nach Georgien und Armenien abgeschoben worden sind. Vertreter der Öko-Partei von Vizekanzler Werner Kogler abwärts beklagten die Aktion, taten das Missfallen auch coram publico kund. Sie tadelten den Koalitionspartner.

Der hieß die Abschiebungen gut – auf Gerichtsentscheide verweisend. Dass die Themen Flüchtlinge und Asyl zum Problem für ÖVP und Grüne werden, war absehbar. Inhaltliche Welten trennen sie dahingehend.


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