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Wenn sich die Schlinge langsam zuzieht: Martin Ermacora über seine Auszeit

Erfolgreich und braun gebrannt, kaum vorstellbar, dass für Beachvolleyballer Martin Ermacora (26) im Hoch seiner Karriere nicht immer die Sonne schien. Der Tiroler spricht erstmals öffentlich über seine Auszeit.

Just in der erfolgreichsten Phase seiner Karriere wurde es Beachvolleyballer Martin Ermacora zwischenzeitlich zu viel.
© gepa

EM-Bronze im August 2019, die Olympia-Qualifikation vor Augen und plötzlich überraschten Sie im Juli 2020 mit der Ansage, eine Auszeit vom Beachvolleyball zu brauchen. Warum?

Martin Ermacora: Es gab schon vorher Anzeichen. Ich kam einfach nicht mehr runter, war ständig angespannt, so, als ob ich immer einen Kloß im Hals hätte. Im März vor einem Jahr blieb mir dann nicht wirklich eine Wahl, weil die Saison losging. Der Plan sah eine Weltreise vor, mit Turnieren in Doha, Australien und Mexiko. Nach Doha war dann aber Corona-bedingt Schluss, und ehrlich gesagt war ich heilfroh darüber. Damals wusste ja noch keiner, welche Ausmaße die Pandemie annimmt. Für mich war es eine verordnete Pause. Eine kurze Unterbrechung, dachte ich, schade mir nicht.

Es wurde dann aber eine längere ...


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