Wacker-Neuzugang Okan Aydin darf endlich wieder Fußball spielen

Es geht wieder los: Morgen (20.25 Uhr, live ORF Sport +) startet der FC Wacker mit einem Heimspiel gegen Steyr in das Zweitliga-Frühjahr.

Okan Aydin hat – wie hier im Test gegen St. Pölten – am liebsten den Ball am Fuß. Der Neuzugang ist „richtig heiß“ auf den Saisonstart.
© FCW

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Spricht man vom „Zocken“, ist gewöhnlich vom Computerspielen die Rede. Außer man kommt aus Deutschland und spielt Fußball. „Wir können richtig gut zocken“, sagt Wackers Neuzugang Okan Aydin und meint damit weder FIFA- noch Fortnite-Skills an der Konsole, sondern die spielerische Qualität im Kader des FC Wacker Innsbruck, der morge­n (20.25 Uhr, live ORF Sport +) mit einem Heimspiel gegen Vorwärts Steyr in das Frühjahr der 2. Liga startet.

Und dort hat der Offensivspieler, der den kompletten Nachwuchs von Bayer Leverkusen durchlief und in der Saison 2012/13 gegen Mainz auch einmal zehn Minuten in der deutschen Bundeslig­a spielen durfte, einiges vor. „Ich bin richtig heiß auf Freitag“, brennt der 26-Jährige. Vielleicht ist die Motivation sogar noch ein bisschen heißer als bei vielen seiner Kollegen, denn hinter Aydin liegt eine Leidenszeit. Schließlich musst­e er sich nach dem geplatzten Wechsel von Klagenfurt nach China monatelang mit einem Personal Trainer fit halten. Das letzte Pflichtspiel absolvierte er im August, als er beim Klagenfurter 7:1-Cup-Sieg über Stadl-Paura doppelt getroffen hatte. „Es war eine sehr schwere Zeit und Coron­a hat alles noch einmal verkompliziert“, sagt der Mann, der sich als Spiel­macher am wohlsten fühlt und sowohl für den türkischen als auch den deutschen Verband Nachwuchsländerspiele absolviert­e.

Jetzt also Innsbruck. „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Wir haben ein­e hohe Qualität, alle Positionen sind doppelt besetzt“, schwärmt der Deutsch-Türke. Einen der größten Kontrahenten im Aufstiegskampf, Klagenfurt, kennt Aydin bekanntlich bestens. Gibt es wegen des geplatzten Wechsels nach China noch offene Rechnungen? „Nein, ich hatte eineinhalb super Jahre in Klagenfurt, auch wenn das Ende nicht so schön war.“ Schön soll’s jetzt dafür in Innsbruck werden.

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