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Rodelunfälle in Tirol: Häufig jung, viel zu schnell und ohne Helm unterwegs

Bei Rodelunfällen starben in Tirol im vergangenen Winter drei Menschen, 105 wurden verletzt. Häufig sind die Betroffenen unter 30 Jahre alt.

Immer wieder passieren in Tirol schwere Rodelunfälle. Erst am Dienstag stürzte in Achenkirch ein 12-Jähriger mit seinem Sportgerät über eine Böschung und musste in die Innsbrucker Klinik gebracht werden.
© ZOOM.TIROL

Von Benedikt Mair

Innsbruck, Achenkirch – Ein Schlitten kostet relativ wenig, einen zu lenken ist schnell erlernt und für eine Abfahrt braucht es nicht mehr als etwas Schnee und ein mehr oder weniger steiles Gelände. Rodeln ist also ein recht zugänglicher Wintersport. Auch deshalb werden die damit verbundenen Gefahren immer wieder unterschätzt. Allein in Tirol starben im vergangenen Winter drei Menschen bei Unfällen, 105 wurden verletzt – die Dunkelziffer dürfte höher liegen, denn viele leichtere Blessuren werden der Polizei nicht gemeldet und statistisch daher nicht erfasst.


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