A10 in Kärnten nach Hangrutsch wieder offen

Die Sperre der Tauernautobahn (A10) in Kärnten bei Gmünd (Bezirk Spittal an der Drau) ist am Mittwochnachmittag aufgehoben worden. Wie die Asfinag in einer Aussendung mitteilte, sei die von einem Hangrutsch betroffene Brücke statisch sicher. In den kommenden Wochen werde der Hang aber noch gesichert und mit Spritzbeton stabilisiert. Der gesamte Bereich werde außerdem permanent überwacht.

Seit Dienstagmittag war die Autobahn für den gesamten Verkehr gesperrt. Auf einer Länge von etwa 100 Metern - im Bereich eines Pfeilers der Hangbrücke Pressingberg - war ein Hang abgerutscht. Der Brückenpfeiler sei zwar tief auf einem Felsen fundiert und zusätzlich mit Ankern gesichert, hieß es von der Asfinag, trotzdem wollte man aber kein Risiko eingehen und zog mehrere Fachleute bei. Die Sachverständigen, darunter ein Geologe und ein Brückenstatiker, begutachteten das Bauwerk und gaben schließlich grünes Licht, die Verkehrsfreigabe erfolgte um 16.30 Uhr.

Lkw hatten während der Sperre großräumig - über die Pyhrnautobahn (A9) und die Westautobahn (A1) beziehungsweise die Südautobahn (A2) - ausweichen müssen. Pkw kamen auf der A10 in Richtung Norden bis Gmünd, in Richtung Süden bis Rennweg, sie wurden dazwischen über die Katschberg Straße (B99) umgeleitet. Auf der B99 hatte es am Mittwoch auch Probleme gegeben: Zwischen Trebesing und Lieserbrücke war die Straße wegen eines Erdrutsches nicht passierbar, die Autos wurden in diesem Bereich von Gmünd bis Seeboden über die A10 geleitet. Die Sperre der Bundesstraße war am Nachmittag noch aufrecht.

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