Heimische Museen nehmen die Nachhaltigkeit in den Fokus

17 heimische Museen beteiligen sich an dem Projekt „17 Museen x 17 SDGs - Ziele für nachhaltige Entwicklung“. Am heutigen Donnerstag wurden die verschiedenen Nachhaltigkeitsziele im Rahmen einer Liveverlosung im Beisein von Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) und ICOM-Präsidentin Bettina Leidl zugeteilt. Mit dabei sind Häuser vom Werner Berg Museum (Kärnten) über die Römerstadt Carnuntum bis hin zum Steirischen Feuerwehrmuseum.

„Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und den großen Herausforderungen auch im Kulturbereich setzen die österreichischen Museen ein konkretes Zeichen für ihren Beitrag zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung“, heißt es dazu in der Aussendung. In den nächsten Monaten werden von 17 heimischen Museen 17 Projekte erarbeitet, die sich inhaltlich und strategisch an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals/SDGs) der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ orientieren. Ziel der Initiative sei es, die Rolle der Museen bei der Verwirklichung gesellschaftlicher Veränderung sichtbar zu machen.

Die Themen reichen vom Umgang mit Wasser hin zur Reduktion von Ungleichheiten, vom Leben am Land bis hin zu guter Gesundheitsversorgung, von Maßnahmen zum Klimaschutz bis hin zu guten Arbeitsplätzen. Die SDGs wurden den 17 Museen per Los zugeordnet, bis Ende des Jahres werden die Projekte erarbeitet und durch Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Bei der Nominierung der Museen sei auf eine gute Streuung geachtet worden, die Liste reicht von kleinen über mittlere bis hin zu den großen Museen, quer durch alle Bundesländer. Weiters dabei sind u.a. das Ars Electronica Center, das Graz Museum, das vorarlberg museum oder das Belvedere.

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