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Tirol blitzt mit Forderung nach zusätzlichem Impfstoff ab – vorerst

Das Gesundheitsministerium lehnt einen zusätzlichen Impfstoff von BioNTech und Moderna für Tirol ab. Sozialpartner fordern ebenfalls mehr Impfdosen.

Seit Mitternacht wird bei der Ausreise aus Tirol kontrolliert. Es benötigt einen negativen Corona-Test.
© Otter

Innsbruck, Wien – Die Forderung des Landes ist klar: „Wenn wegen der südafrikanischen Virus-Mutation eine besondere Sachlage in Tirol gegeben ist, dann rechtfertigt das auch eine Sondertranche von Impfstoffen der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna für Tirol.“ Unterstützt wird das auch von den Tiroler Sozialpartnern. Es stehe außer Frage, dass Tirol wirksame Impfstoffe bekommen müsse, um jene, die sich schützen lassen wollen, impfen zu können. „Aber nicht deshalb, weil es Tirol ist, sondern weil die Virus-Mutation hier zu bekämpfen ist“, betonten Donnerstag die Kammerpräsidenten Erwin Zangerl (AK), Christoph Walser (Wirtschaft) und Josef Hechenberger (Landwirtschaft).


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