Grüne wollen bei Wahlen in Bauernkammer aufräumen

In Oberösterreich und in der Steiermark sind die Landwirtschaftskammerwahlen bereits geschlagen, in Tirol finden sie im März statt. Vier Gruppierungen treten an, der ÖVP-Bauernbund verteidigt bei der Wahl 84 Prozent. Neben den ÖVP-Bauern kandidieren die Freiheitlichen, die Grünen und der Unabhängige Bauernverband. Die Grünen haben am Donnerstag ihre Kandidaten präsentiert.

Mit der Osttiroler Bio-Bäuerin Brigitte Amort, die in Tristach mit ihrer Familie einen Hof mit Ackerbau, Viehwirtschaft und Waldwirtschaft führt, hoffen die Grünen auf mindestens zwei Mandate in der Vollversammlung. Harsche Kritik übt sie an der „schwarzen“ Bauernkammer. „Es braucht mehr Vielfalt in der Kammer. Wir treten an, um in der Landwirtschaftskammer aufzuräumen.“ Wenn man nicht Bauernbund-Mitglied sei, „dann erhältst du in den Bezirksstellen keine fachgerechte Beratung. Das ist nur ein Beispiel, wie der Bauernbund agiert und deshalb fordere ich eine neutrale, kompetente Rechtsberatung in den Bezirken für alle Kammermitglieder.“ (pn)


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