Massenunfall in USA forderte mindestens sechs Menschenleben

Nach einer Massenkarambolage mit mehr als 130 Fahrzeugen auf einer Autobahn im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens sechs angestiegen. Rund 65 Menschen seien in nahen Krankenhäusern behandelt worden, sagte ein Sprecher des örtlichen Rettungsdienstes MedStar am Donnerstagnachmittag (Ortszeit). Ein Vertreter der Polizei erklärte, es werde angenommen, dass die Karambolage durch Eisentwicklung wegen überfrierenden Regens ausgelöst worden sei.

Örtliche Medien hatten berichtet, dass sich die Unfallzone über rund 2,5 Kilometer erstreckte. Auf Bildern von Augenzeugen waren zahlreiche ineinandergequetschte Autos und auch Lastwagen zu sehen.

Rettungskräfte hatten laut Medienberichten zum Teil Probleme, sich durch die Trümmer zu den Eingeschlossenen durchzukämpfen. Sie waren besorgt, dass ihnen nach Stunden bei Minus-Temperaturen Unterkühlung drohe. Für Familien wurde ein Sammelzentrum in der Nähe eingerichtet. Medienberichten zufolge waren 14 Ambulanzen im Einsatz.

Die Massenkarambolage ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr gegen 6.00 Uhr. Auslöser waren überfrierender Regen und Schnee. Die Polizei rief Fahrer zur Vorsicht angesichts weiterhin gefährlicher Wetterbedingungen auf. Durch den Unfall staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehr als zwölf Kilometern auf.

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