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Einreiseverbot: Tirol muss weiter zappeln, Deutschland bleibt trotz EU-Rüge hart

Erneut protestiert Brüssel gegen die Grenzschließungen. LH Platter sieht darin eine klare Abfuhr für den Kurs Deutschlands und Bayerns.

Deutsche Polizisten kontrollieren die Dokumente von Reisenden an der Autobahn A93 bei Kiefersfelden in Richtung Deutschland. (Archivfoto)
© Matthias Balk

Innsbruck, Brüssel, Berlin – Wie erwartet, wird Deutschland das Einreiseverbot aus Tirol wegen der südafrikanischen Coronavirus-Mutation („Virusvarianten-Gebiet“) zumindest bis März verlängern. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag an. Die EU hat zugleich in einem Brief an alle Mitgliedstaaten ihren Protest gegen die Grenzschließungen deponiert. „Der erneute Protest gegen die deutsche Schließung der Grenzen zu Tirol bekräftigt einmal mehr, dass diese Vorgangsweise nicht mit den EU-Grundsätzen vereinbar ist“, sagt dazu LH Günther Platter (VP).


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