Neue Bänke für St. Nikolaus, Garteln und chillen vor der Haustür

Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Uschi Schwarzl legten bei den neuen Sitzbänken in der Innstraße gleich selbst Hand an.
© IKM

Pünktlich zu den langsam steigenden Temperaturen und dem schönen Wetter bekommt St. Nikolaus nun sechs neue Sitzbänke, die zum Entspannen einladen sollen. Damit folgt der Gehsteigverbreiterung in der Innstraße eine optische Aufwertung. Gestaltet und produziert wurden die Bänke vom Verein „Wir am Inn“. Die Stadt Innsbruck unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss von 6000 Euro. „St. Nikolaus hat mit dem Waltherpark, der Innpromenade, der beliebten Spiel- und Liegewiese ,Wiesele‘ in der Innstraße und den nahe liegenden Wäldern viele frei zugängliche Flächen, wo sich Innsbruckerinnen und Innsbrucker an der frischen Luft erholen können“, betont Bürgermeister Georg Willi. Die sechs Bänke sollen erst der Anfang sein, weitere Sitzgelegenheiten folgen. „Wir laden die St. Nikolauser und St. Nikolauserinnen ein, auf den neuen Bänken zu verweilen, dort ihre Köstlichkeiten aus der wachsenden Gastronomie zu genießen und auf dem verbreiterten Gehsteig zu flanieren“, sagt Lisa Walde, Obfrau des Vereins „Wir am Inn“.

Die Innsbrucker sollen aber nicht nur „chillen“, sondern auch garteln vor ihrer Haustür. Ein entsprechendes Projekt betreut das Amt für Grünanlagen. Bürger werden dabei unterstützt, Baumscheiben und Abstandsgrün im öffentlichen Raum zu begrünen. „Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker können ihre ,eigene‘ Grünfläche gestalten und tragen damit zu mehr Lebensqualität im Wohnumfeld bei“, erklärt die Stadträtin Uschi Schwarzl.

Nachdem im vergangenen Sommer das Projekt „cool-INN“ im Ing.-Etzel-Park gestartet wurde, folgt nun die nächste Abkühlung so genannter Hitzeinseln – nämlich am DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf. Nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtsenates erarbeitet die Geschäftsstelle für BürgerInnenbeteiligung gemeinsam mit der Bevölkerung, den ansässigen Vereinen sowie den entsprechenden Dienststellen konkrete Vorschläge. Ziel des Projekts ist es, die Temperaturen im Sommer mit Bäumen und Wasser zu senken und zu kühlen.

Ein vegetarisches Alternativangebot beim Mittagstisch gibt es ab ­April testweise in zwei städtischen Kindergärten und Volksschulen. Die Umstellung in anderen städtischen Einrichtungen wird zudem geprüft. (dd, TT)


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