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Tiroler in Myanmar: „Nichts wie weg von hier“

Der Konflikt in Myanmar spitzt sich täglich weiter zu. Der Tiroler Christoph Ebead berichtet von zivilem Ungehorsam und Bürgerwehren.

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Demonstration gegen die Militärherrschaft im Umland von Yangon. Im ganzen Land gingen die Proteste auch am Mittwoch weiter.
© AFP

Von Floo Weißmann

Yangon – „Wir packen unser­e Sachen und versuchen, so schnell wie möglich hier herauszukommen“, sagt Christoph Ebead. Der Tiroler Journalist lebt mit seiner Familie seit dem Herbst in Myanmar, wo seine Frau für eine internationale Organisation im Bereich Demokratie arbeitet. Das hat sich mit dem Militärputsch vom 1. Februar vorerst erledigt. „Wir haben vor unserer Haustüre erleben können, was es heißt, wenn sich von einem Tag auf den anderen die Welt auf den Kopf stellt und all das, woran man geglaubt hat, mit Füßen getreten wird“, bilanziert Ebead.


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