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Griss zu Kindeswohlkommission: „Wir wollen die Bevökerung sensibilisieren“

Die Leiterin der „Kindeswohlkommission“, Irmgard Griss, über ihre nunmehrige Aufgabe – und über das, was sie damit bewirken will.

Zur Jahresmitte will Griss den Bericht vorlegen. Vorab begutachtet und genehmigt werde er vom Justizministerium nicht, sagt sie.
© APA

Von Karin Leitner

Wien – Wegen der Abschiebung minderjähriger Mädchen aus Österreich zofften sich Türkise und Grüne. Dies­e monierten die Aktion, die ÖVP verteidigte das Tun. Um zu befrieden, tat Vizekanzler Werner Kogler Anfang Februar kund, im Justizressort – das er derzeit ob Alma Zadics Babypause führt – eine „Kindeswohlkommission“ einzurichten. Die einstige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs und Ex-NEOS-Nationalratsmandatarin Irmgard Griss leitet sie. Mittlerweile sind ihre Kollegen erkoren: die klinische Psychologin Hedwig Wölfl, der Kinder- und Jugendpsychiater Ernst Berger, Helmut Sax vom Ludwig-Botzmann-Institut mit dem Schwerpunkt Menschenrechte und Reinhard Klaushofer von der Universität Salzburg. Via Zoom werden die Experten kommunizieren.


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