AlphaTauri mit Gasly als Teamleader in Formel-1-WM 2021

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AlphaTauri kämpft in der zweiten Saison unter neuem Namen um die Spitzenposition im Mittelfeld der Formel 1-Weltmeisterschaft. Dieses Motto ist am Freitag bei der Online-Präsentation der Boliden des zweiten Red-Bull-Rennstalls ausgegeben worden. AlphaTauri, früher Toro Rosso, geht mit dem Franzosen Pierre Gasly als Teamleader in die 23 Rennen umfassende Rekord-WM 2021. Neu ist mit dem Japaner Yuki Tsunoda (20) der zweite Fahrer.

„Ich bin bereit, die Rolle des Teamleaders zu übernehmen. Yuki ist ein schneller Fahrer und wird mir helfen, das Team voranzubringen“, sagte Gasly nach der Enthüllung des „AT02“ in den Farben mattblau und weiß im neuen Showroom der Premium-Modemarke in Salzburg. Gasly (25) hatte AlphaTauri im Vorjahr mit dem Sieg in Monza gleich einen Höhepunkt beschert.

Der erst 20-jährige Honda-Schützling Tsunoda ist der erste Japaner in der Formel 1 seit 2014 und der erste mit dem Geburtsjahr 2000, also auch der jüngste Fahrer im Feld. Tsunoda hat 2020 Platz drei in der FIA-Formel-2-Meisterschaft erreicht und ist mit dem „Antoine Hubert-Award“ für den besten F2-Rookie ausgezeichnet worden.

„Die Entscheidung für Pierre und Yuki basiert auf der Philosophie der Scuderia AlphaTauri, die nach wie vor darin besteht, talentierten jungen Fahrern aus dem Red-Bull-Juniorprogramm die Möglichkeit zu bieten, in die Formel 1 aufzusteigen und sie auszubilden“, erklärte Franz Tost, der österreichische Chef des italienischen Formel-1-Teams. Nach dem Rückfall auf Platz sieben trotz einer Rekord-Punktezahl (107) sei das Saisonziel, das Mittelfeld anzuführen, so Tost.

. Eine rasche Besorgung wird empfohlen. Kommt es wegen Corona nämlich erneut zu einer Zuschauer-Reduzierung, gilt das first-come-, first-serve-Prinzip.

Los geht es auch für AlphaTauri mit den Formel-Testfahrten vom 12. bis 14. März in Bahrain, wo am 28. März dann auch der WM-Saisonstart erfolgt. Dieser wird 2021 erstmals vom RB-Haussender ServusTV übertragen, der sich in seiner Premierensaison als offizieller Broadcaster die Formel-1-Rennen mit dem ORF aufteilt.


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