Tausende bei Vorwahltag für die Kärntner Gemeinderatswahlen

Großer Andrang hat am Freitag am Vorwahltag für die Kärntner Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am 28. Februar geherrscht. War der Zuspruch bei den vergangenen Urnengängen eher mäßig, so waren die Wahllokale am Freitag vor allem in den beiden größten Städten, Klagenfurt und Villach, stark frequentiert. 3.823 Stimmen wurden am Vorwahltag in Klagenfurt abgegeben, in Villach nutzten 1.590 Personen die Möglichkeit, vorzeitig zu wählen.

Sowohl in Klagenfurt als auch in Villach hatten um 10.00 Uhr mehrere Wahllokale geöffnet. In Klagenfurt waren es acht, die bis 19.00 Uhr geöffnet hatten, in Villach sogar elf, die erst um 20.00 Uhr schlossen.

Bei den Kommunalwahlen 2015 hatten in Klagenfurt knapp drei Prozent der Wahlberechtigten den Vorwahltag genutzt, damals waren es 2.236 Klagenfurterinnen und Klagenfurter, hieß es in einer Aussendung der Stadtpresse. Auch die Zahl der beantragten Wahlkarten ist in der Landeshauptstadt heuer rekordverdächtig: Wurden 2015 2.228 Wahlkarten beantragt, so waren es bis Freitagabend bereits 8.578. Insgesamt sind in diesem Jahr in Klagenfurt 81.223 Personen wahlberechtigt.

Ebenso wie in Klagenfurt ist auch in Villach der Run auf die Wahlkarten ungebrochen. Rund 9.000 Villacherinnen und Villacher haben bis Freitag eine Wahlkarte angefordert, rund 7.500 davon wurden bereits retourniert. Bei der Vergleichswahl 2015 kamen nur 1.200 Wahlkarten in die Zählung. Zählt man die Zahl der bereits retournierten Wahlkarten mit jenen des Vorwahltages zusammen, so kommt man auf mehr als 9.000 bereits abgegebene Stimmen - bei der Gemeinderatswahl 2015 wurden in Villach insgesamt 29.592 Stimmen gezählt.


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