IAEA setzt Kontrollen im Iran vorerst eingeschränkt fort

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Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA kann ihre Kontrollen des iranischen Atomprogramms vorerst eingeschränkt fortsetzen. Bei seinem Besuch in Teheran sei ein akzeptables Ergebnis erzielt worden, teilte IAEO-Chef Rafael Grossi am Sonntagabend bei seiner Rückkehr in Wien mit. Die temporäre Vereinbarung gelte vorerst für bis zu drei Monate, ergänzte der Behörden-Chef. Die Inspektoren hätten allerdings weniger Zugang zu den Anlagen.

Der Iran hat ein Gesetz für Dienstag angekündigt, mit dem das Recht der Behörde auf kurzfristige Kontrollen möglicher Nuklearanlagen begrenzt werden soll. Die Inspektionen sind Teil des internationalen Atomabkommens aus dem Jahr 2015, das den Iran vom Bau von Nuklearwaffen abhalten sollte.

Im Gegenzug sollten die Wirtschaftssanktionen gegen das Land beendet werden. Die USA stiegen jedoch 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus der Vereinbarung aus. Ein Jahr später begann der Iran, Schritt für Schritt gegen Auflagen zu verstoßen und trieb unter anderem die Uran-Anreicherung vor. Der neue US-Präsident Joe Biden signalisiert zwar Interesse an einem Wiedereinstieg, erwartet dafür jedoch ein Entgegenkommen des Irans.

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