Die Salzburger Bullen brauchen gegen Villarreal ein kleines Wunder

Nach der 0:2-Heimniederlage kann Salzburg den Aufstieg ins Achtelfinale heute (18.55 Uhr) bei Villarreal nur mit einer Sternstunde lösen.

Lösung gesucht: Salzburg-Torjäger Patson Daka (r.) will heute Villarreals Teamverteidiger Pau Torres stehen lassen.
© gepa

Villarreal – Wie baut sich Red Bull Salzburg nach der mauen Leistung im Hinspiel vor dem Rückspiel auf? Mit der Leistung der 3:0-Gala aus dem Ligaschlager gegen Rapid. Mit der Tatsache, dass Innenverteidiger Andrea Ramalho seine Sperre vom ersten Duell abgesessen hat und auch Positionskollege Maximilian Wöber zumindest wieder im Kader steht. Mit dem Wissen, dass das hauseigene Pressing normalerweise viel besser funktioniert als vor einer Woche. Mit dem Wissen, dass man die DNA besitzt, über die Grenzen zu gehen. Mit der Statistik des FC Villarreal, der in La Liga (fünf Niederlagen, ein Remis) zuletzt nicht auf Touren kam.

Aber! So mutig und stark Salzburg-Coach Jesse Marsch seine Mannschaft heute sehen will, so gut ist die Ausgangslage für den FC Villarreal unter dem Europa-League-Experten Unai Emery. Ein Tor der Spanier und die Messe ist vermutlich gelesen. Deswegen weiß auch Marsch, worauf es ankommen wird – nämlich auf die richtige „Balance zwischen der Aggressivität gegen den Ball und den Schutz unseres Tors“.

Salzburg, wie die Austria Presse Agentur (APA) schreibt, will das „Gelbe U-Boot“, so lautet der Spitzname des FC Villarreal, versenken. „Schiffe versenken“ ist in der Regel aber ein echtes Kinder-Spiel und keines, das bei der geballten Klasse des Salzburg-Gegners so einfach am Rasen stattfindet.

Fakt ist, dass die Bullen, die in der vergangenen Saison im Sechzehntel-Finale an Frankfurt gescheitert sind, gefühlt schon ausgeschieden sind und somit quasi nur noch gewinnen können. (lex)

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