Volksbefragung zum Wave in Wörgl nach Ostern

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Was wird aus dem Wave in Wörgl?
© Hrdina

Wörgl – Der Tag der Entscheidung steht fest: Am Sonntag, 11. April, soll die Volksbefragung zum Fortbestand des Wave über die Bühne gehen. Knapp 10.000 Wahlberechtigte dürfen die Frage „Soll die Wörgler Wasserwelt saniert werden und die Stadtgemeind­e die Kosten mit Aufnahme eines Bankkredits finanzieren?“ beantworten. Rechtlich ist das Ergebnis nicht bindend, BM Hedi Wechner kündigte bekanntermaßen an, sich daran halten zu wollen – sofern 70 Prozent der Stimmberechtigten teilnehmen.

Von dieser „illusorisch hohen Hürde“ lässt sich die Bürgerinitiative zur Rettung des Bades nicht abschrecken. „Wenn sich 3500 Wörgler für den Erhalt des Wave aussprechen, wäre das super“, steckt Initiativen-Sprecherin Gabi Hausberger ein Ziel. Selbst wenn die geforderte Wahlbeteiligung nicht erreicht wird, sei das ein deutliches Signal an Entscheidungsträger auf kommunaler und Landesebene.

Wobei für Hausberger ein­e Sanierung für zehn Mio. Eur­o auf 20 Jahre realistischer scheint als ein Neubau für 30 bis 50 Mio. Euro. Sie hofft, dass das Wave im Falle zumindest für weitere zwei Jahre betrieben wird, damit parallel an dem neuen Bad und Trainingsmöglichkeiten für Sportvereine gearbeitet werden kann. „Wir geben nicht auf“, laute das Motto, „und es stehen immer mehr Leute auf“, freut sich Hausberger. GR Michael Riedhart (Junge Wörgler Liste) berichtet von Unterstützern, die Expertisen und Dienstleistungen ehrenamtlich anbieten würden. (jazz)


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