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Wolf-Problematik in Tirol: EU zahlt Prämie, aber die Behirtung dazu fehlt

Zwölf Mio. Euro fließen in Österreich jährlich an „Behirtungszuschlag“. Sechs Mio. Euro davon erhalten rund 1700 Tiroler Almbetriebe. Einige offensichtlich zu Unrecht, weil sie Kriterien der Förderung nicht ganz erfüllen. Insgesamt fehlen vollwertige Hirten.

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Gut ausgebildete Hirten sind in Österreich Mangelware. An neuen Ausbildungsschienen wird bereits gearbeitet.
© iStockphoto

Von Liane Pircher

Innsbruck – Die diesjährige Almsaison steht erst vor der Tür. Keiner weiß, wie dieser Sommer werden wird – auch nicht hinsichtlich neuer Wolfsprobleme. Zuletzt wurde wieder der Ruf nach der Möglichkeit einer Entnahme von Wölfen laut – nicht nur in Südtirol. Gleichzeitig hält die EU an ihren Habitat-Richtlinien und damit am strengen Schutz des Wolfes fest. Mittels Förderungen und Initiativen will sie dafür Herdenschutzmaßnahmen forcieren.


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