Inhaftierter Mafia-Boss Peter Gotti starb in North Carolina

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Der berüchtigte Mafia-Pate Peter Gotti, das letzte Oberhaupt der mafiösen US-Familie Gambino und Nachfolger des Bosses John Gotti, ist in einem Gefängnis in North Carolina, wo er eine 25-jährige Haftstrafe verbüßte, gestorben. Dies berichtete die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Samstagsausgabe). Der 81-Jährige starb einen natürlichen Tod hinter Gittern, wo er 17 Jahre verbracht hatte.

Vergebens hatte sein Rechtsanwalt versucht, ihn aus Alters- und Gesundheitsgründen freikommen zu lassen. Peter Gotti litt an Schilddrüsenproblemen und war auf einem Auge blind.

Peter Gotti war von 1999 bis 2002 der Chef des Gambino-Clans, nachdem sein jüngerer Bruder John wegen Mordes und Erpressung inhaftiert wurde. Die Gambino-Familie ist eine italo-amerikanische Mafiafamilie der Cosa Nostra und eine der sogenannten „Fünf Familien“ von New York, die dort die organisierte Kriminalität in weiten Teilen beherrschten.

John starb 2002 im Alter von 61 Jahren an Krebs. 2003 wurde Peter Gotti wegen Erpressung und Geldwäsche in Brooklyn und Staten Island und wegen der versuchten Erpressung des Schauspielers Steven Seagal verurteilt. Wegen anderer Verbrechen wurde Gotti zu insgesamt 20 Jahren Haft verurteilt.


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