Tiroler Artenvielfalt im Garten: Auszeichnung für Stams

Das Land fördert Artenvielfalt in Tirols Gemeinden. Stams mit dem Prädikat „Natur im Garten Gemeinde“ ausgezeichnet.

Dieser Grünraum ist in Stams zu bewundern.
© Marco Schernthanner

Stams – Im Inntal sind viele Tier- und Pflanzenarten selten geworden – in den Wiesen, Parks und auch in privaten Gärten. Für Naturschutzlandesrätin LHStv. Ingrid Felipe gibt es Handlungsbedarf: „Umso wichtiger ist es, dass jede und jeder von uns aktiv wird.“

Vor diesem Hintergrund hat das Land ein Unterstützungspaket geschnürt. Zielgruppe sind Initiativen sowie Gemeinden, die den öffentlichen Grünraum und auch private Gärten wieder zu einem attraktiven Lebensraum für Pflanzen und Insekten umgestalten.

Im Einsatz für mehr Biodiversität haben, so Felipe, die Initiatoren der Projekte „Das Inntal summt“ oder „Natur im Garten“ vorbildliche Arbeit geleistet.

Stams will mit dem Projekt „Das Inntal summt“ mitten im Dorf mehr Platz für Schmetterlinge, Hummeln und andere Tiere schaffen, wie Bürgermeister Franz Gallop hervorhob. „Heuer wird eine weitere Fläche zur Blumenwiese umgestaltet“, so Gallop.

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Bei der Pflege öffentlicher Grünräume setzt Stams auf ökologische Alternativen ohne Einsatz von Pestiziden. Beikräuter werden gejätet. Der lokale Obst- und Gartenbauverein bestellt wieder torffreie Blumenerde für alle Interessierten – als Beitrag zum Klimaschutz.

Die Stamser Aktivitäten zum Umwelt- und Klimaschutz waren für Felipe und Bildungsforum-Geschäftsführerin Margarete Ringler kürzlich der Anlass, dem Inntal-Dorf die Plakette „Natur im Garten Gemeinde“ zu verleihen. Stams ist die fünfte Gemeinde in Tirol, die sich über diese Auszeichnung freuen darf. (TT, hwe)


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