Ausreisetestkontrollen für Mayrhofen probemlos gestartet

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Die wegen der Verbreitung der Südafrika-Mutante in Mayrhofen im hinteren Zillertal am Samstag gestarteten Ausreisetestkontrollen sind bisher problemlos verlaufen. Bis zum späten Nachmittag wurden 620 Personen kontrolliert, dabei gab es nur sechs Zurückweisungen wegen eines fehlenden negativen PCR-Tests, sagte Polizeisprecher Manfred Dummer der APA. Eine Anzeige habe es keine gegeben, so Dummer.

Letzteres betraf sowohl die Ausreisekontrollen als auch jene auf stark frequentierten öffentlichen Orten im Freien in Mayrhofen, Schwaz und Jenbach, auf denen das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend ist. „Es läuft alles sehr gesittet und kontrolliert ab“, erklärte der Polizeisprecher.

20 Einsatzkräfte der Exekutive mit Unterstützung des Bundesheeres werden jeweils 24 Stunden lang aufgeboten, um die Maßnahmen, die bis kommenden Mittwoch gelten, zu überwachen. Die Ausreisetestpflicht wird an drei Straßen kontrolliert, zudem wird auch die Zillertalbahn unter die Lupe genommen. Der negative PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Die Testpflicht gilt für Personen mit Wohnsitz in der Gemeinde Mayrhofen sowie für Personen ohne Wohnsitz, die sich dort durchgehend länger als 24 Stunden aufgehalten haben. Die Einreise etwa für Arbeitspendler in die rund 3.900 Einwohner zählende Gemeinde und die entsprechende Ausreise sind weiterhin ohne Einschränkungen möglich. Arbeitspendler und Durchfahrende müssen glaubhaft machen - etwa mittels Meldezettel -, dass sie keinen Wohnsitz in der Gemeinde haben. Kinder bis sechs Jahre sind zwar von der Ausreisetestpflicht ausgenommen, sie sollen aber trotzdem bestmöglich getestet werden - insbesondere jene, die nicht bereits im Rahmen der behördlichen Testung im Kindergarten erfasst wurden.

In Mayrhofen gelten zudem bis Mittwoch weitere verschärfte Maßnahmen, das heißt ein De facto-Lockdown: Der Handel ist - bis auf die Grundversorger - geschlossen. Auch der Kindergarten in der Tourismushochburg und die Schulen haben bereits geschlossen bzw. befinden sich im Distance-Learning.


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