Salzburg kassiert Niederlage, Siege für Austria und Altach

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Für Red Bull Salzburg hat es nach dem Out in der Europa League auch in der Fußball-Bundesliga eine Enttäuschung gegeben. Der Serienmeister kassierte am Sonntagabend im Klagenfurter Wörthersee Stadion gegen Sturm Graz eine 1:2-Niederlage. Die Wiener Austria und der SCR Altach haben hingegen den Abschluss der 19. Bundesliga-Runde zuvor jeweils mit Siegen begangen. Die Austria mit einem 2:0 in St. Pölten, Altach mit einem 1:0-Heimsieg gegen den WAC.

Der Vorsprung des Tabellenführers Salzburg auf Verfolger Rapid beträgt damit drei Spiele vor der Liga- und Punkteteilung nur noch drei Punkte. Sturm festigte Rang vier und rückte bis auf zwei Zähler an den LASK heran. Die Austria bleibt inzwischen auf Tuchfühlung zu den Top sechs, der WAC muss nach der Niederlage in Altach beim Comeback von Coach Damir Canadi weiter zittern. Für St. Pölten ist das Rennen um die Meisterrunde nur mehr rechnerisch möglich.

Die Grazer mussten im Ausweichstadion antreten, da der Merkur Arena aufgrund der schlechten Rasenqualität die Zulassung entzogen worden war, und fühlten sich dort sichtlich wohl. Lukas Jäger (9.) und Ivan Ljubic (22.) führten in der Anfangsphase gegen eine ohne zahlreiche Stammspieler angetretene „Bullen“-Elf“ die Vorentscheidung herbei. Patson Daka gelang aus einem Elfmeter (78./17. Saisontor) nur das Anschlusstor. Die Steirer durften sich über eine gelungene Generalprobe vor dem ÖFB-Cup-Halbfinale am Mittwoch freuen. Da bekommen die Salzburger im selben Stadion wie am Sonntag die Chance, zurückzuschlagen.

Johannes Handl (15.) und Christoph Monschein (17.) lenkten die Partie für die Austria früh in eine klare Bahn. Dank des Doppelschlags liegen die Wiener drei Runden vor Abschluss des Grunddurchgangs weiter auf Platz acht. Auf den Sechsten WSG Tirol fehlt allerdings nur ein Punkt. Das Restprogramm hat es mit Spielen gegen Rapid, Sturm und dem WAC aber in sich. Für St. Pölten beträgt der Abstand auf Tirol mittlerweile fünf Punkte, die Meisterrunde rückt für das Team von Alexander Schmidt damit in weite Ferne.

Einen Dämpfer gab es für den WAC, die Kärntener mussten sich Nachzügler Altach zu Hause mit 0:1 geschlagen geben und liegen damit nur noch zwei Punkte vor Platz sieben. Marco Meilinger (57.) schoss den WAC k.o. und bescherte Damir Canadi ein gelungenes Comeback in Altach. Die „Ländle“-Elf reichte die Rote Laterne an die Admira weiter, die am Vortag nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Tirol hinauskam.


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