Mobilfunkmast auf Schwazer Schule: „Angst vor 5G-Netz ist unbegründet“

Das Forum Mobilkommunikation will den Sorgen zum Ausbau des 5G-Netzes in Schwaz entgegenwirken.

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Der Mobilfunkmast auf einer Schwazer Schule sorgt für Unmut.
© Angela Daehling

Schwaz – Der Mobilfunkmast auf der „Hubert Danzl“-Schule in Schwaz sorgte bereits mehrfach für Aufregung unter besorgten Eltern oder Anrainern. Nun wurde erneut Alarm geschlagen, als der Mobilfunkmast vor Kurzem für das 5G-Netz aufgerüstet wurde – die TT berichtete. Die Sorgen und Angriffe gegen die neue Technologie kann hingegen das Forum Mobilkommunikation als freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Mobilfunkbranche so gar nicht nachvollziehen.

Laut dem Forum Mobilkommunikation hat man im Herbst 2020 im Vorfeld des 5G-Ausbaus Messungen in Wien vorgenommen. Das Ergebnis sei eindeutig: „5G ist um das 100.000-Fache unter dem Grenzwert“, heißt es seitens des Forums. Weiters erklärt Pressesprecher Gregor Wagner: „Bei Einhaltung der von der WHO empfohlenen – und in Österreich mit der OVE-Richtlinie R 23-1 bindend umgesetzten – Grenzwerte ist von keinerlei gesundheitlichen Beeinträchtigung auszugehen.“

Zudem betont Wagner, dass man mit einem Geigerzähler – mit dem ein Schwazer auf eine Belastung hingewiesen hat – die Intensität von Funkfeldern gar nicht messen könne, sondern radioaktive Strahlung. „Aber die Technologie von 5G ist keine Strahlung, sondern Funk“, sagt Wagner.

Den Wunsch, den Mobilfunkmast vom Dach der Schule zu versetzen, kann man seitens des Forums nicht verstehen, das sei kontraproduktiv. Denn „gerade unter den Antennen ist die Exposition am kleinsten“.

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Während die Sorgen und Bedenken der Anrainer dennoch bleiben, sieht das Forum Mobilkommunikation kein gesundheitliches Problem hinsichtlich des 5G-Netzes. Laut dem Forum hat sich die WHO mit dieser Thematik intensiv befasst und ist zu „unmissverständlichen“ Ergebnissen gekommen. „Nicht die elektromagnetischen Felder können zu unbestimmten Symptomen wie Kopfweh und Schlaflosigkeit führen, sondern vielmehr die unbegründete Angst vor Mobilfunk“, betont Wagner. (emf)


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