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ÖSV-Boss Schröcksnadel: „Das ist eine Verhöhnung des Sports“

Die angekündigte Lockerung der Corona-Maßnahmen im Sport stieß bei Tiroler Sportverantwortlichen auf Unverständnis. Weder den Zeitpunkt (15. März) noch die anhaltenden Einschränkungen will man verstehen.

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ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel kann den Lockerungen im Sport nichts abgewinnen.
© Thomas Boehm / TT

Von Florian Madl und Alex Gruber

Innsbruck – „Das war gar nichts, das war nicht einmal Makulatur“, kommentierte Peter Schröcksnadel den Auftritt der Bundesregierung am Montag. Der Präsident des Österreichischen Skiverbands sieht sich als Patron des Sports („Einer muss das ja tun“), der Sport gehört nach Meinung des 79-Jährigen „endlich freigeschaltet“. Dafür findet der Tiroler markige Worte: „Es ist eine Verhöhnung des Sports.“ Denn eine bedingte Öffnung für Nachwuchssportler ab dem 15. März, sollten es die Infektionszahlen zulassen, sei keine wirkliche Lockerung. Und noch ist nicht definiert, wie diese Neuerung überhaupt aussieht. Denn welche Nachwuchssportler sind gemeint? Und was dürfen diese unter welchen Voraussetzungen tun?


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