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Tiroler Kriminalstatistik: Auch Einbrecher spüren Corona-Krise

Laut Kriminalstatistik gab es heuer in Tirol kaum Dämmerungseinbrüche, in früheren Jahren waren es über 100.

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Dämmerungseinbrecher haben ihr Geschäft in Tirol weitgehend aufgegebe­n. Die Polizei spricht von „einer Handvoll“ Straftaten.
© dpa

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Wie jedes Jahr setzte die Tiroler Polizei auch im vergangenen Herbst die langjährige Tradition fort und warnte kurz vor der Umstellung auf die Winterzeit vor der Rückkehr der Dämmerungseinbrecher. Doch die blieben weitgehend aus. „Wir hatten zwischen Anfang November und Ende Jänner so wenige Dämmerungseinbrüche wie schon seit Jahren nicht mehr“, weiß Hans-Peter Seewald, Leiter der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes: „In die Kategorie Dämmerungseinbruch fielen heuer bestenfalls eine Handvoll Straftaten.“ Genau genommen sollen es drei gewesen sein, die in die Kriminalstatistik eingingen.


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