Mair (Grüne) zu Stubaier Seilbahnplänen: „Zu schön für eine Seilbahn“

Neustift i. St. – Der grüne Klubobmann Gebi Mair übt nach einem Lokalaugenschein erneut Kritik an der geplanten Seilbahnverbindung von Neustift auf das Sennjoch in die Schlick und der Erschließung des darunterliegenden Gebietes, genannt Goldsutten. „Das ist zu schön für eine Seilbahn und Tonnen von Lawinenverbauung“, sagt der gebürtige Fulp­mer nach einer Skitour in das Gebiet. Das Projekt gehe auf eine Idee aus den 80er-Jahren zurück und bringe keinen touristischen Mehrwert. „Das gesamte Stubai wird unter der negativen Presse leiden, wenn dieses Projekt kommt. Das wird einen Großteil der guten Arbeit, die in den vergangenen Jahren geleistet wurde, zunichtemachen“, spielt Mair auf die vielfach gelobten Projekte wie den „WildeWasserWeg“ oder die „Seven Summits in Stubai“ an.

Das Geld solle lieber in ein „Projekt mit Potenzial“ investiert werden. Mair schlägt einen Schnell-Radweg vor. „Eine attraktive Verbindung aus dem Inntal fehlt derzeit“, betont Mair. (TT)

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