Ein kleiner Schönheitsfehler: Schwaz verlor letztes Spiel gegen West Wien

Eine Niederlage ohne Wert erlitt Schwaz Handball Tirol am Samstag beim letzten Spiel des Grunddurchgangs: In der Osthalle gewann West Wien mit 28:27.

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Nicht nur Sebastian Philipp Spendier (r.) tat sich am Samstag gegen die Wiener Abwehr schwer.
© Michael Kristen

Von Daniel Suckert

Innsbruck, Schwaz – 15 statt 16 Punkte für die Bonusrunde – mehr Auswirkungen gibt es für Tirols Handball-Aushängeschild nicht zu notieren nach der knappen Heimniederlage gegen West Wien. Den historischen ersten Platz in der spusu-Handball-Liga kann den Schwazern keiner mehr nehmen – in 18 Partien setzte es gerade einmal zwei Niederlagen.

Die Wiener, die ihre letzte Chance auf die Bonusrunde nutzen wollten, waren von Beginn an hochmotiviert und zogen gleich einmal auf fünf Tore (6:1) davon. Und diesem Rückstand liefen die Knappenstädter fast die gesamte Spielzeit nach, wie Schwaz-Coach Frank Bergemann analysierte: „Wir sind nie wirklich in die Partie gekommen, haben uns zu sehr in Einzelaktionen verzettelt. Jedes Tor musste hart erkämpft werden und hat eine Menge Kraft gekostet.“

Nach dem 13:15-Halbzeitrückstand schafften die Gastgeber zwar noch den Ausgleich, am Ende war das 27:28 aber hochverdient, wie Schwaz-Trainer Bergemann konstatierte: „West Wien hat sich das heute redlich verdient. Wir taten uns einfach blutig hart, waren zu wenig homogen.“

Bevor es aber ans Eingemachte geht, dürfen die Schwazer etwas durchatmen. Es steht nun die Länderspielpause an. In der letzten März-Woche soll dann der Tiroler Höhenflug weiter prolongiert werden.

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