Niederlage mit erhobenem Haupt für Wacker gegen Austria/Landhaus

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Lena Triendl (rechts) spielte gestern wieder einmal ihre Schnelligkeit aus und traf für die Wacker-Damen zum zwischenzeitlichen Ausgleich.
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Wien – Die Wacker-Damen stiegen gestern nach der 2:3-Niederlage bei Austria/Landhaus zwar ohne Zählbares und als Tabellenschlusslicht in den Bus zurück nach Tirol. Die Enttäuschung über den verlorenen Rückrunden-Auftakt in der Frauen-Bundesliga dürfte sich aber bereits auf mittlerer Strecke in Zuversicht verwandelt haben. Einerseits, weil der Gegner als Zweiter hinter Liga-Krösus St. Pölten weitaus höhere Ziele als den Klassenerhalt verfolgt. Andererseits nährte der couragierte Auftritt die Hoffnung, dass Innsbruck der Bundesliga-Landkarte erhalten bleibt. „Ein Punkt wäre hochverdient gewesen“, resümierte Wacker-Trainer Benjamin Stolte.

Lena Triendl egalisierte durch eine Energieleistung die Führung der Gastgeberinnen (30.). Doch Austria/Landhaus entpuppte sich auch nach dem Pausentee als Meister der Effizienz und stellte die Weichen auf Sieg. Der Anschlusstreffer durch Yuuka Kurosaki kam zu spät (91.). Die im Mittelfeld beheimatete Japanerin war neben Torfrau Getriin Strigin (Estland), Innenverteidigerin Jessica Antonella Santacruz (Paraguay) und Angreiferin Renate Fedotova (Lettland) eine von vier Debütantinnen. Der Klassenerhalt soll auch über einen Hauch von internationalem Flair führen. (dale)

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