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Tanzstudios kämpfen in Coronapandemie ums Überleben

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Die Anti-Corona-Maßnahmen bringen auch die heimischen Tanzstudios zusehends in Bedrängnis. Demnach hat sich die Zahl der Mitglieder inzwischen beinahe halbiert (minus 48 Prozent), wie eine Umfrage des Verbands ergeben hat. Mit 37 Prozent sehen bereits mehr als ein Drittel der Betreiber den Weiterbestand ihres Unternehmens gefährdet. Verbandspräsidentin Rebekka Rom forderte am Montag via Aussendung eine „dringende Öffnung“ der Tanzstudios.

„Die Ergebnisse unserer groß angelegten Basisdaten-Erhebung zeigen ganz deutlich, dass viele Tanzschulbetreiber unter Existenzängsten leiden und die Motivation unserer Mitglieder sinkt. Wir sind gerüstet für sicheres Tanzen - 80 Prozent der Befragten haben bereits ein Präventionskonzept entwickelt - und fordern endlich eine Öffnung“, meinte Rom.

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Sie führte auch gesundheitliche Aspekte ins Treffen: „Je länger gezielte Bewegung untersagt wird, desto größer der Schaden für Gesundheit und Wohlergehen.“ 70 Prozent der befragten Tanzstudio-Inhaber sahen eine abnehmende Motivation am Online-Unterricht bzw. eine eingeschränkte Qualität des Unterrichts als Gefahr. Dazu komme, dass der Bewegungsmangel zu psychischer und physischer Krankheit führe, und Kunden im Endeffekt ganz mit dem Tanzen aufhörten.

Innerhalb der Trainerszene habe sich mittlerweile Frustration ausgebreitet, da Weiterbildungen und Auftrittsmöglichkeiten fehlten. Die Arbeitslosigkeit unter Trainerinnen und Trainern ende im Extremfall in Wut, Verzweiflung und Burn-out - „vor allem, weil ein Studio auch oft die einzige Einnahmequelle für eine ganze Familie darstellt“, warnte Rom.

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