Papst Franziskus beendet Irak-Reise

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Nach fast vier Tagen hat Papst Franziskus seine historische Reise in den Irak beendet. Am Montag stieg das Oberhaupt der katholischen Kirche in den Flieger zurück nach Rom. Dort wurde er am frühen Nachmittag erwartet. Franziskus ist der erste Papst, der in den Irak gereist war - ein Besuch, den sich vor allem die Christen im Norden des Landes lange gewünscht hatten.

Am Sonntag flog der 84-Jährige per Flugzeug und Hubschrauber zu ihnen. Scharen von Gläubigen hatten sich in Mossul und Karakosh trotz Corona-Pandemie auf den Straßen versammelt, um Franziskus zuzujubeln. In Mossul betete Franziskus auf dem Kirchenplatz, der mit seinen zerstörten Gotteshäusern ein Symbol für das Leid der Christen während des Krieges gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) wurde.

Die viele Aufmerksamkeit und die Freude der Menschen hatte Jorge Bergoglio, wie Franziskus mit bürgerlichem Namen heißt, sichtlich gefallen. Im Fußballstadion der kurdischen Stadt Erbil feierte er am Sonntagnachmittag die letzte Messe seiner Reise vor Tausenden Gläubigen, inklusive Einfahrt in die Arena im „Papa-Mobil“.

Der politische und religiöse Teil der Reise spielte sich in den Tagen zuvor ab. Franziskus besuchte den höchsten schiitischen Geistlichen, Großayatollah Ali al-Sistani, zu Hause, für ein Gespräch. In der Ebene von Ur, aus der nach biblischen Überlieferungen Abraham stammt, der von Juden, Christen und Muslimen als Stammvater betrachtet wird, kamen Religionsvertreter zusammen.

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