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BKH Lienz: Causa Walder wird auch zum Polit-Streit

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Martin Schmidt ist ärztlicher Leiter des BKH Lienz.
© Catharina Oblasser

Lienz – Die Auseinandersetzung zwischen dem Osttiroler Facharzt und Infektiologen Gernot Walder einerseits und dem Bezirkskrankenhaus Lienz mit Verbandsobmann Andreas Köll andererseits zieht immer weitere Kreise. Nun meldete sich Martin Schmidt, der ärztliche Leiter des Krankenhauses, zu Wort.

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Der Hintergrund: Das BKH hat die Stelle eines Facharztes für Mikrobiologie und Hygiene ausgeschrieben. Zugleich wurde der Vertrag mit Gernot Walder nicht verlängert. Das setzte eine Kette von Streitigkeiten und Vorwürfen in Gang. Dem Krankenhaus-Obmann wurde vorgeworfen, Walder kaltgestellt und ausgebootet zu haben. Das wies Köll zurück, unterstellte Walder jedoch „mangelnde Handschlagqualität“ und andere Versäumnisse, worauf Walder seine Anwälte einschaltete. Das veranlasst­e die Liste Fritz dazu, das BKH scharf zu kritisieren und die Causa im Landtag zum Them­a zu machen.

Schmidt nennt in seiner Stellungnahme vier „Falschmeldungen“ der Liste Fritz, so zum Beispiel, dass das Spital eine eigene infektiologische Abteilung plane. Das sei nicht so. Walder sei auch nie hygienebeauftragter Arzt des BKH gewesen. Die Ausschreibung, die die Causa ins Rollen gebracht hat, sei nicht eine Ausschreibung für Walders Stelle gewesen. „Das ist völlig unsinnig“, so Schmidt.

Während die NEOS den Ansichten der Liste Fritz zustimmen, erklärt VP-Klubobmann Jakob Wolf, die Liste Fritz setz­e mit dieser Kampagne einen neuen Tiefpunkt. „Mit Unwahrheiten wird bewusst die öffentliche Meinung manipuliert“, sagt Wolf. (TT, co)

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