Van der Bellen dankte Belgiens König für Impfstoffproduktion

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat dem belgischen König Philippe für die „zentrale Rolle“ seines Landes in der europäischen Impfstoffproduktion gedankt. Belgien sei nämlich Standort von Forschungs- und Produktionsstätten von Pfizer/BioNTech, AstraZeneca und Johnson&Johnson, teilte die Präsidentschaftskanzlei am Montag nach einem Telefonat der beiden Staatsoberhäupter mit.

„Wir sind zuversichtlich, dass uns beschleunigte Impfraten den Weg zur Normalität ebnen werden“, betonte Van der Bellen mit Blick darauf, dass Belgien und Österreich derzeit ähnliche Werte bei der Sieben-Tages-Inzidenz und den Impfraten hätten. Philippe habe berichtet, dass es Belgien bisher gelungen sei, eine dritte Corona-Welle zu vermeiden.

Besorgt zeigte sich der Bundespräsident über die Auswirkungen der Krise vor allem auf Kinder und Jugendliche. Wie es in einer Mitteilung der Präsidentschaftskanzlei hieß, habe Philippe dies bestätigt. Auch in Belgien seien die Kinder und Jugendlichen sehr betroffen. Beide waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht.

Van der Bellen plant diese Woche eine Reihe von Telefongesprächen mit Amtskollegen. Am morgigen Dienstag will er mit dem irischen Präsidenten Michael D. Higgins unter anderem über den Brexit sprechen. Für Freitag sind ein Telefonat mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella sowie eine Videogespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant.

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