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Boom bei sozialem Wohnbau in Innsbruck in der Kritik

Die FPÖ warnt vor „Ghettobildungen“ und befürchtet eine Verminderung der Lebensqualität. Die Grünen sehen keine sozialen Brennpunkte.

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Die Stadt Innsbruck wächst, zuletzt auch durch großangelegte Projekte von gemeinnützigen Wohnbauträgern und der IIG.
© Denise Daum

Von Denise Daum

Innsbruck – Innsbruck geht beim sozialen Wohnbau in die Offensive. Aktuell hat die Stadt für 17.500 Wohnungen das Vergaberecht, Tendenz stark steigend. Allein die Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG hat im heurigen Jahr 35 Millionen Euro für den sozialen Wohnbau budgetiert. Das neueste in Planung befindliche Projekt ist die Entwicklung des Bereichs „Pradl Süd“ zwischen Südring und Autobahn. Bis zu 800 Wohnungen wollen die Neue Heimat Tirol und die IIG hier im Endausbau errichten – die TT berichtete. Die Meldung darüber sorgt gerade in den sozialen Medien auch für Kritik. Viele Innsbrucker sehen ein „Zubetonieren letzter freier Flächen“ und stellen die Dimension derartiger von öffentlicher Hand finanzierter Wohnbauten in Frage.


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