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Feller: „Die WM war der Tiefpunkt der Saison. Das ist leider so“

Die Weltcupsaison biegt am Wochenende in Kranjska Gora in die Zielgerade ein. Tirols Ski-Ass Manuel Feller (28) spricht davor über eine verpatzte WM, fällige Erfolge im Riesentorlauf-Team und ein Bier mit Freunden.

Nach dem ersten Weltcupsieg im Jänner und einer verpatzten Ski-WM hat der Fieberbrunner Manuel Feller seine letzten Weltcup-Auftritte in Kranjska Gora (SLO) und Lenzerheide (SUI) im Visier.
© gepa

Nach den Freudentränen über Rang zwei in Alta Badia und dem Jubel über den ersten Weltcupsieg auf der „Märchenwiese“ von Flachau – wie sehr trübt da die WM mit zwei Ausfällen den Rückblick auf Ihre bisher stärkste Saison?

Manuel Feller: Die WM war der Tiefpunkt der Saison. Das ist leider so. Aber wenn ich daran zurückdenke, wie es im Oktober war, als ich noch nicht fit genug war und Sölden auslassen musste, dann beruhigt mich das wieder. Ich habe in Cortina zwei Rennen in den Sand gesetzt, aber ich weiß, dass ich es kann. Man vergisst leider zu oft, wie schnell gewisse Sachen wieder richtig gut geklappt haben. Der Slalom-Tag bei der WM war ganz bitter, andererseits hat es mich extrem gefreut für den Adi (Adrian Pertl, WM-Silber, Anm.). Da haben viele blöd geredet, wieso er bei der WM dabei ist. Aber er hat seine Qualitäten und hat allen gezeigt, was er kann.


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