Vier neue Themenwege für die Naherholung in Rietz

Ausgehend vom Rietzer Kalvarienberg neben der Wallfahrtskirche des hl. Antonius entstehen bis zum Sommer Pfade mit jeweils verschiedenem Motto.

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Ausgehend vom Antoniuskircherl und dem Kalvarienberg werden mehrere Lehrpfade angelegt.
© Paschinger

Rietz – Es ist ein sanfter Tourismus, der in Rietz herrscht. Ein sehr sanfter sogar, denn in der Tourismusstatistik des Bezirkes Imst liegen gerade einmal drei Gemeinden hinter der Inntalgemeinde. Umso mehr setzt man weiterhin auf die Karte eines ruhigen Naherholungsgebiets: Vier Themenwege sollen bis zum Antoniusfest am 13. Juni fertiggestellt sein. „Natürlich geht es in erster Linie um den Erholungsraum für die Einheimischen“, erklärt dazu Martin Perkhofer, einer der verantwortlichen Gemeinderäte für das Projekt. „Es ist aber auch so, dass die Urlaubsgäste aus der Region diese Einrichtungen dann nutzen können.“

Ziel des Projektes sei es, „die vorhandenen Potenziale des kleinen Naherholungsgebietes im südlichen Gemeindegebiet zu bündeln und das Erholungsgebiet aufzuwerten“, heißt es in der Beschreibung des Regio-Vereins Imst, der sich unterstützend dieses Vorhabens angenommen hat. Die Gemeinde ist schon seit Längerem an der Umsetzung interessiert. Zentrum und Ausgangspunkt ist der Kalvarienberg mit kleinen Kapellen und Marterln, die an frühere Murkatastrophen durch den Rietzer Bach mahnen. Gleichzeitig existieren in unmittelbarer Nähe ein Waldlehrpfad und ein Bogen-Parcours, die in das Gesamtkonzept eingebaut werden können.

Zweistufiges Gesamtprojekt entwickelt

„Da die Gemeinde das Prädikat ,familienfreundliche Region‘ trägt, soll das Projekt in erster Linie auch dazu beitragen, das Naherholungsgebiet für die örtliche Bevölkerung, insbesondere für Familien und Jugendliche, zu verbessern“, heißt es in der Projektbeschreibung.

Dafür wurde ein zweistufiges Gesamtprojekt entwickelt. In einem ersten Schritt wurden die Themenwege und Lehrpfade konzipiert. So wird nun an einem Lehrpfad Kalvarienberg, an einem Waldlehrpfad, einem Tierlehrpfad (wofür die 3D-Tierfiguren des Bogen-Parcours genutzt werden) und einem Fitnessparcours gearbeitet. „Die Projektierung und Planung ist fertig, derzeit werden Geräte und Schau- und Infotafeln produziert“, so GR Perkhofer.

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Mit dem Verein Regio Imst hat man einen guten Partner, der immerhin eine Förderung von 65 Prozent herausgeschlagen hat. „Wir sprechen immerhin von einer Gesamt­investition von etwa 100.000 Euro“, erklärt Perkhofer. Das hätte sich die Gemeinde Rietz in dieser Form alleine nicht leisten können, so der Mandatar. (pascal)


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