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Starke Wächter gegen den Krebs: Immuntherapie bei Melanom

Viele Patienten mit schwarzem Hautkrebs sprechen nicht auf wirkungsvolle Therapien an. Innsbrucker Forscher erproben Ansätze, um das Immunsystem gegen den Krebs zu stärken.

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Je weiter ein Melanom in tiefere Hautschichten durchbricht, desto eher streut es und es bilden sich Metastasen.
© iStockphoto

Von Theresa Mair

Innsbruck – Ein Muttermal mit unregelmäßiger Form und Begrenzung, das von hellbraun über dunkelbraun bis schwarz unterschiedliche Farben aufweist, macht sich verdächtig. Es könnte sich um ein Melanom – schwarzen Hautkrebs – handeln. Überhaupt sollte man sich ab 20 jedes Jahr alle Flecken, Punkte und Male vom Hautarzt anschauen lassen, damit man nichts übersieht. Denn Melanome sind aggressiv.

„Noch vor über zehn Jahren war die Diagnose ein Todesurteil“, sagt die Immunologin Patrizia Stoitzner, die das Labor für Langerhans-Zellforschung an der Uniklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie in Innsbruck leitet. „Mit einem metastasierten Melanom überlebten die Patienten drei bis sechs Monate. Heute können wir den Tumor kontrollieren und eine chronische Erkrankung daraus machen“, sagt die Wissenschafterin.


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