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Nach heftiger Kritik zu Corona-Hilfen wehrt sich nun die COFAG

Nach der heftigen Kritik des Tiroler Präsidenten der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Klaus Hilber, meldet sich die COFAG zu Wort. In Tirol wurden bisher 682 Mio. Euro an Unternehmen ausbezahlt.

Der Staat hat Milliardenpakete zur Abfederung der Corona-Lockdowns beschlossen, zuletzt gab es aus Tirol heftige Kritik an der Abwicklung.
© imago

Von Alois Vahrner

Innsbruck, Wien – Die jüngste heftige Kritik des Tiroler Präsidenten der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Klaus Hilber, in der TT hat bundesweit viel Staub aufgewirbelt. Die Bundesregierung kündige zur Abfederung der Corona-Lockdowns ständig neue Millionen- und Milliardenpakete „als Karotte vor der Nase“ an, schließlich komme nur ein Teil der Gelder an, so Hilber. Betriebe und deren Steuerberater hätten sich mit unzähligen Fragestellungen und unklaren Begrifflichkeiten herumzuschlagen. „Leider müssen wir feststellen, dass sehr viele Anträge zu Tode geprüft werden.“ Die Rechtsunsicherheit sei „schlimm“ und „eine Frechheit“, so würden viele Betriebe und Arbeitsplätze zugrunde gerichtet, hatte Hilber beklagt – und dafür auch viel Zustimmung aus der Wirtschaft und von Steuerberater-Kollegen bekommen.


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