Fridays For Future gehen für Klimaschutz auf die Straße

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Die Umweltbewegung Fridays For Future ruft am 19. März unter dem Motto „Keine leere Versprechen mehr“ erneut zu globalen Protesten gegen die „unzureichende Klimapolitik der Regierungen“ auf. Auch in Österreich werden - corona-konforme - Protestaktionen stattfinden, kündigte die Organisation am Mittwoch an.

Trotz großer politischer Ansagen „steigen die Treibhausgasemissionen immer noch an und das Zeitfenster, um eine sich selbst verstärkende Klimakatastrophe zu verhindern, schrumpft rapide. Statt vieler schöner Worte braucht es Krisenmanagement und konkrete, tiefgreifende politische Maßnahmen, um jungen Menschen wieder eine Zukunftsperspektive zu geben“, hieß es in einer Aussendung. Auch in Österreich falle nach einem Jahr Türkis-Grün die Bilanz einer klimagerechten Politik ernüchternd aus: „Große Würfe wie ein starkes Klimaschutzgesetz und die Umsetzung einer ökosozialen Steuerreform blieben bisher aus“.

Obwohl die Corona-Pandemie politischen Protest erschwert, sollen österreichweit zahlreiche Aktionen für Klimagerechtigkeit stattfinden. In Linz wird in einer Kundgebung am Hauptplatz für die rasche Einführung des 1-2-3-Tickets demonstriert, während in Innsbruck eine Fahrrad-Demo und in Kufstein eine 24-Stunden-Mahnwache abgehalten wird. In Wien werden die ohnehin vorgeschriebenen Mindestabstände Teil der Protestaktion: In einer drei Kilometer langen Menschenkette werden allen Teilnehmenden eigene Plätze zugewiesen und mithilfe von bunten Bannern verbunden. Auch in Salzburg wird eine Menschenkette von der Staatsbrücke gebildet. „Bei sämtlichen Aktionen wird mit zahlreichen Ordner*innen und dem verpflichtenden Tragen einer FFP2-Maske sowie Einhalten des Sicherheitsabstands für die Sicherheit der Teilnehmenden garantiert“, versicherte Fridays For Future.

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