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Aufstieg für die Raiders in der erste Bundesliga vorerst kein Thema

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Die Swarco Raiders (mit Rene Grdadolnik, l.) sind im Höhenflug.
© Michael Kristen

Von Roman Stelzl

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Innsbruck – Die Basketballer der Swarco Raiders Tirol sind in Saison zwei in der zweiten Bundesliga angekommen – mehr noch: Sie sind eines der Spitzenteams. Nachdem die Innsbrucker vergangene Saison noch im Tabellenkeller herumgurkten, stehen nun nach 16 Spielen satte elf Siege und Rang drei zu Buche. Am Samstag wartet gegen Salzburg das letzte Heimspiel (18 Uhr) im Grunddurchgang, am 27. März beginnen die Play-offs. Und darf man angesichts des Höhenflugs auch vom Traumziel „Aufstieg in die Bundesliga“ sprechen?

Vorerst nicht. „Der Aufstieg ist für uns derzeit noch kein Thema, wir wollen in der zweiten Bundesliga bleiben. Fürstenfeld ist stark und das Team will auch rauf in die Bundesliga“, sagt Team-Managerin Claudia Nuener. Ein entsprechender Lizenzantrag für die erste Bundesliga wurde erst gar nicht gestellt. Auch eine Frage des Geldes: Mindestens 300.000 Euro Jahresbudget sind laut ÖBV-Präsident Gerald Martens für das Oberhaus notwendig, etw­a das doppelte Budget eines Zweitliga-Vereins.

So weit sind die Gedanken bei den Raiders noch nicht gereift. Das 55:84 gegen die Fürstenfeld Panthers zeigte ja auch den Unterschied zuletzt klar auf. „Wir werden unseren Mehrjahresplan weiter verfolgen, ein Nachwuchssystem aufbauen und mit solidem Konzept arbeiten“, so Nuener. Schnellschüsse sind nicht eingeplant – außer die, die zum Meistertitel führen.


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