Einsatzkräfte probten in See: Lawinenretter zeigten Können

Der Lawineneinsatzzug des Bundesheeres trainierte in See den Ernstfall
© Bundesheer/ Pfeifer

See – Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit – jeder Handgriff muss sitzen. In See probten 50 Einsatzkräfte des Bundesheeres, der Bergrettung und der Pistenrettung See ein Szenario, das jederzeit passieren kann: Eine Lawine hatte mehrere Wintersportler erfasst, bis zu zehn Personen wurden unter der Schneelast vermutet. Mit Verschüttetensuchgeräten, der feinen Spürnase der Bergrettungs-Lawinenhunde und Lawinensonden konnten die acht Lawinenopfer rasch lokalisiert und ausgegraben werden. „Alle haben gut zusammengearbeitet. Ausgehend von der Zeit, die wir brauchten, um die Verschütteten zu finden, hätten diese gute Überlebenschancen gehabt“, resümierte der Einsatzleiter des Bundesheeres, Leutnant Bernhard Pfeifer, der mit einem Lawineneinsatzzug zur Übung ausgerückt war. Die „Verletzten“ wurden stabilisiert und mit Ackjas, Ski-doos und der Hilfe der Bergbahnen See abtransportiert und dem Roten Kreuz übergeben.

Das Österreichische Bundesheer hält in Tirol noch bis 30. April drei ­Lawineneinsatzzüge und eine Expertengruppe zur Unterstützung von Lawinenkommissionen bereit. (TT)


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