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In Außerferner Revieren kehrt keine Ruhe ein

Die Masse an Ausflüglern machte die Jagd im Bezirk Reutte im Sommer fast unmöglich. Bezirksjägermeister Arnold Klotz ortet dringenden Handlungsbedarf.

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Trotz schwieriger Ausgangslage haben die Jäger im Außerfern knapp 90 Prozent der Abschussquoten erfüllt.
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Von Simone Tschol

Reutte – Auf ein „relativ zufriedenstellendes, aber äußerst schwieriges Jagdjahr“ blickt der Außerferner Bezirksjägermeister Arnold Klotz zurück. Die Abschusszahlen seien zu knapp 90 Prozent erfüllt worden. „Und das, obwohl das Jahr alles andere als leicht für uns war“, lässt Klotz wissen. Die Beunruhigung und das Wetter hätten die Jagd enorm erschwert. „Den ganzen Sommer über bis hinein in den Herbst gab es keinen einzigen Flecken, an dem nicht ein Camper, ein Zelt oder ein Lagerfeuer zu finden war. Es waren einfach viel zu viele Menschen unterwegs. Und als es sich im Herbst wieder beruhigt hat, hat uns das Wetter noch einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Klotz. Der Herbst sei viel zu warm gewesen, der Schnee erst viel zu spät gekommen. „Wenn es erst so spät schneit, wird es für uns extrem schwer. Da zieht das Wild weit den Berg rauf.“


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