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Ein guter Start in die Schule: Fokus auf frühe Förderungen

Im Rahmen der Schulreifeüberprüfung gewinnen Schuleingangsscreenings an Bedeutung. In Tirol werden sie an 86 Standorten angewandt. Experten fordern weitere Neuerungen.

Gut gerüstet ins erste Schuljahr, um spätere Defizite zu verhindern.
© iStock

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Bei den Schulreifeüberprüfungen – sie sind derzeit im Gange – wird immer mehr auf so genannte Schuleingangsscreenings gesetzt. Sie sind nicht als Tests zu verstehen, sondern dienen als Diagnoseinstrument, mit dem der Entwicklungsstand eines Kindes erhoben wird. „Um zu sehen, was es noch braucht, welchen Förder- oder Entwicklungsbedarf es noch gibt“, präzisiert Landesschulinspektorin Ingrid Handle. Die Kindergartenkinder sollen so gut auf den Übertritt in die Volksschule vorbereitet werden. „Auch wenn es in einigen Bereichen noch so genannte Förderhinweise gibt, heißt das noch nicht, dass ein Kind nicht schulreif ist. „Es bleibt noch Zeit, um gemeinsam zu überlegen, wie es gezielt gefördert und unterstützt werden kann.“


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