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Experimentierräume schwinden: Tiroler Nachtkultur in der Corona-Krise

Ein Jahr ohne Clubs: Welche Schäden hinterlässt der Stillstand und welche Szenarien für einen Neustart sind denkbar? Auch Innsbrucks Nachtkultur ringt um Anerkennung.

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(Symbolfoto)
© imago

Von Barbara Unterthurner

Innsbruck – Am nächsten Samstag gehen die Clubs wieder auf. Jedenfalls untertags. Statt zu lauter Musik eng an eng zu shaken, gibt es ein Stillleben aus leeren Tanzflächen und schweigenden Boxen. Innsbrucker Nachtkulturbetriebe laden am 20. März zum „Tag der offenen Clubs“. Um damit nicht nur auf die Wichtigkeit des Nachtlebens hinzuweisen, sondern vor allem auch dessen Rettung zu fordern. Seit inzwischen einem ganzen Jahr steht die Clubkultur nämlich still. Schon heute begeht FM4 deshalb (bereits zum zweiten Mal) den Tag der DJs und Clubs – und damit zumindest im Radio und online einen Feiertag für die Szene, der neben DJ-Sets rund um die Uhr auch Diskussionen und Vorträge bereithält.


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