Radsport

Kuen: „Das ist ein komplettes Trauerspiel“

Maximilian Kuen durfte nicht bei der Istrien-Trophy in die Pedale treten.
© Eisenbauer

Während die Teamkollegen bei der Istrien-Trophy fahren, durften Tirols Rad-Asse Markus Wildauer und Max Kuen nicht ausreisen.

Kufstein – Mit dem Prolog wurde gestern die Istrien-Trophy eröffnet, für das Team Vorarlberg ist es bereits der dritte Rennrad-Einsatz in Kroatien. Doch Neuzugang Markus Wildauer kann die Rennen ebenso wie Maximilian Kuen nur aus der Ferne verfolgen. Der Grund: Die beiden Tiroler durften das Bundesland nicht verlassen. „Wir haben zwar einen Spitzensportstatus in Österreich, aber der Staat steht da sozusagen über dem Rad-Weltverband. Da hast du keine Chance“, sagt der 28-jährige Kufsteiner Kuen, der so wie der Schlitterer Wildauer eine verpflichtende Quarantäne hätte antreten müssen. Erst vor wenigen Tagen machte Kuen seinem Ärger in den sozialen Medien Luft: „Eigentlich ist das alles zusammen ein komplettes Trauerspiel. Auf der anderen Seite wiederum ist’s wie eine Sketch-Show, bei der man über manch­e Maßnahmen einfach nur lachen kann, weil sie so absurd sind.“

Dabei in Istrien ist indes das Union Raiffeisen Radteam Tirol – inklusive Zukunfts-Hoffnung Mario Gamper aus Münster, der dank eines Zweitwohnsitzes in Nieder­österreich die Kroatien-Rennen noch mitfahren konnte. Nach dem gestrigen Prolog wartet heute Etappe eins. (rost)

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