Impfung im Bezirk Schwaz startete problemlos

Die erste Durchimpfung der Bevölkerung des Tiroler Bezirkes Schwaz ist am Donnerstag problemlos und offenbar unter reger Beteiligung gestartet. Bis zum späten Vormittag wurden in den 26 Impfstationen bereits zahlreiche Impfungen durchgeführt, die Impftermine wurden „größtenteils wahrgenommen“, hieß es seitens des Landes gegenüber der APA. Durch die exakte Zuteilung der Impfzeitpunkte habe es kaum Wartezeiten gegeben. Bis Montag soll die erste Impf-Runde abgeschlossen sein.

Der Unterländer Bezirk hatte wegen der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Variante eine Sondertranche der Europäischen Union in Form von 100.000 Impfdosen erhalten. 48.500 von 64.000 infrage kommenden Menschen der 39 Gemeinden haben sich für eine Impfung von Biontech/Pfizer angemeldet, das sind 76 Prozent der Impfberechtigten.

Die Impfungen werden von Ärzte oder diplomiertem Gesundheitspersonal die Impfung durchgeführt. Die Durchimpfung wird national und international von Medizinern und Virologen wissenschaftlich begleitet. Unter dem Titel „REDUCE“ soll sechs Monate lange beobachtet werden, wie sich unter anderem die Infektionszahlen und auch das Auftreten der südafrikanischen Virusvariante verändern.

Mit dem Start der Impfung gilt mit Donnerstag auch für maximal zwei Wochen eine Ausreisetestpflicht beim Verlassen des Bezirkes. Die Kontrollen werden stichprobenartig durchgeführt.


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