Thiem scheitert im Doha-Viertelfinale an Bautista Agut

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Dominic Thiem ist beim Tennis-ATP250-Turnier in Doha bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Der topgesetzte Niederösterreicher unterlag am Donnerstag dem auf Position fünf eingestuften Spanier Roberto Bautista Agut nach hartem Kampf mit 6:7(3),6:2,4:6. Das Semifinale 2018 bleibt damit das beste Abschneiden des Weltranglistenvierten in Doha. Das Aus kam auch für Roger Federer, der in seinem zweiten Spiel nach seinem Comeback gegen den Georgier Nikolos Basilaschwili verlor.

Nach je einem Break fiel im ersten Satz die Entscheidung im Tiebreak, in dem Bautista Agut früh mit 4:1 davonzog und diesen Vorsprung nicht mehr hergab. 1:01 Stunden waren da gespielt. Im zweiten Satz legte Thiem vor und mit dem Break zum 2:0 gleich einmal den Grundstein für den Satzausgleich. Auch von einem sofortigen Aufschlagverlust ließ er sich nicht aus der Bahn werfen und nahm seinem Gegner zum 4:2 und 6:2 noch zweimal das Service ab. Nach nur 34 Minuten war alles wieder offen.

Im Entscheidungsdurchgang wackelten beide Akteure beim Aufschlag. Thiem schaffte das Rebreak zum 1:1, Bautista Agut breakte Österreichs Nummer eins zum 3:2 aber neuerlich. Das war im Endeffekt entscheidend. Nach fast genau 2:25 Stunden verwertete der Ranglisten-13. seinen ersten Matchball, Thiem beendete die Partie mit einem Eigenfehler ins Netz. Bautista Agut bekommt es nun mit dem Russen Andrej Rublew zu tun, der nach zwei Aufgaben noch keine Partie im Turnier bestritten hat.

Der 20-fache Tennis-Grand-Slam-Turniersieger Federer musste sich im zweiten Spiel nach zwei Knieoperationen und mehr als einjähriger Turnierpause dem Georgier Nikolos Basilaschwili nach einem vergebenen Matchball mit 6:3,1:6,5:7 geschlagen geben. Bei seiner ersten Partie hatte der Schweizer noch mit 7:6(8),3:6,7:5 gegen den Briten Daniel Evans knapp das bessere Ende für sich gehabt. Basilaschwilis nächster Gegner ist der US-Amerikaner Taylor Fritz.

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Federer stand bei einer 5:4-Führung im dritten Satz vor dem Gewinn, ließ einen Matchball aber ungenützt. Basilaschwili gelang in der Folge das Break zum 6:5 und servierte aus, beendete das Spiel mit dem dritten Matchball. „Ich bin aktuell glücklich, dass es mir möglich war, zwei Drei-Satz-Matches hintereinander gegen Topspieler zu bestreiten. Das ist ein wichtiger Schritt vorwärts für mich“, sagte Federer.

Wie er vor Turnierbeginn gesagt habe, sei er klarerweise nicht bei 100 Prozent. „Das kann ich fühlen und sehen“, so Federer. Ziel ist aber nicht jetzt in Topform zu sein, sondern während der Rasensaison mit dem Highlight Wimbledon. Noch offen ist, ob der Schweizer beim ATP500-Event in Dubai (ab Sonntag) an den Start gehen wird.


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