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Getarnte Abfrage nach Autokennzeichen: Polizist muss 2000 Euro zahlen

Das „verdächtige Fahrzeug“ vor der israelischen Botschaft entpuppte sich als unerlaubte Abfrage im Polizeiregister nach einem Autokennzeichen in Tirol.

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Der Polizist hat die private Abfrage widerrechtlich durchgeführt, wegen des Grundes „verdächtiges Fahrzeug vor der israelischen Botschaft“ flog sie auf.
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Von Peter Nindler

Innsbruck, Wien – Es ist eine heikle Geschichte, weshalb die Disziplinarkommission im Innenministerium über einen Polizisten eine empfindliche Geldstrafe von 2000 Euro verhängt hat. Es geht um eine widerrechtliche Abfrage im „Elektronischen Kriminalpolizeilichen Informationssystem EKIS“. Letztlich wurde die Behörde gerade wegen der Tarnung für die private Abfrage eines Polizisten hellhörig, schließlich hat der Beamte als Grund für seine Informationsbeschaffung „ein verdächtiges Fahrzeug bei der israelischen Botschaft“ angeführt.


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